Hyve Basel

  • Hyve –
    Wieder sind wir im Gundeli, jenem urbanen gallischen Dorf am Rande von Basel.

    YMCA / Hyve

    Ich denke, wir alle erinnern uns YMCA =  Hit in den 80ern, Schwulen-Hymne bis heute. Die gute alte “Young Men’s Christian Association”. Ja, sowas gab es mal. Logischerweise ganz gross in Amerika. So gross, dass es sogar einen Ableger davon in Basel gab. Es lässt mich irgendwie in der Vergangenheit schwelgen. Dieser Zeit, wo es wohl niemals gab.

Zurück im Heute, im Gundeli, im Hyve

Wie schon im Blog-Post über die Schreibbar erwähnt, tat sich einiges im Gundeli. War es einst ein ödes Arbeiterviertel, ist es heute das hippe Quartier. Hier hinter dem Bahnhof umgeben von Bars, Kaffes, Meeting-Centern, dem Radio DRS und und und, liegt das gute alte YMCA. Eben genau nicht. Hier ist das Hyve, jenes moderne Unternehmen, welches die Gebäude um die Gempenstrasse 64 von ihrem alten Mief befreit hat. Was blieb, dass man hier übernachten kann und zwar nicht nur, wenn man der ethnischen Minderheit religiöser junger Männer angehört:-)

meet and sleep, work and eat

Geht man auf die Homepage, hyve.ch  sieht man als erstes diesen Slogan. Was eigentlich das Hyve schon im weitesten Sinne  umschreibt. Hier wird gelebt – in der schönen Vielfalt, welche uns dieser wunderbare Planet Erde  beschert hat. Während ich diese spärlichen Fotos schiesse, höre ich ein wildes Durcheinander von Indisch, Englisch, Italienisch und dank meiner schlechten Ohren auch paar Sprachen, die ich nicht ohne weiteres sofort einem Land zuteilen kann. Ich bestelle mir eine Latte und werde von Isabele freundlich übers Konzept vom Hyve aufgeklärt.

Mein Kaffee

Ist selbstverständlich Fairtrade, nicht nur gelabelt, sondern hergestellt in Guatemala von Leuten, welche sie  natürlich kennen. Die Ziele sind hochgesteckt. Angestrebt wird sowas wie ein Zero-Waste-Konzept. Alles wird von A-Z recycliert und auch die Gäste werden auch dazu aufgefordert. Als ich kurz in der Küche stand und mir mein Mittagessen aufwärmte, steht neben mir die Recycling Station, wo alles fein säuberlich getrennt wird.

Konzept Hyve

Davon abgesehen, dass man hier übernachten kann, hat es,  wie gesagt, wenig mit dem zu tun, was man sich unter Jugendherberge und ähnlichem vorstellt. Ich liess mir sogar sagen, es sei einer der billigsten Massenschläge in Basel.  Oder sagen wir es umgekehrt, das Hyve hat begriffen, wie sowas funktionieren soll. Vom Massenschlag bis zum easy Einzelzimmer hat es alles. Jeder Raum hat ein eigenes durchdachtes Konzept. Dies gepaart mit Yoga Sessions, jenen Events und dem super coolen Co-Working-Space im obersten Geschoss. Kurz gesagt, wenn ihr in Basel wohnt geht mal einen Kaffee trinken oder Kuchen essen. Wenn ihr Basel besuchen wollt. Eine meiner Empfehlungen heisst Hyve